Eine PR-Agentur in Düsseldorf konnte mit ihren Kunden nicht mehr per E-Mail kommunizieren, da die global genutzten Mailserver des Providers mehrfach in schwarzen Listen von Anti-Spam-Organisationen (z.B. Spamhaus) auftauchten. Dadurch wurden die Mails von den Servern verschiedener Kunden abgelehnt.

Nachdem wir beim Provider interveniert hatten und das Problem kurzfristig gelöst schien, wurde es ein paar Tage später nur noch schlimmer. Erschwerend kam hinzu, dass die E-Mails über verschiedene Server des Providers ausgeliefert wurden und er den Support ins Ausland ausgelagert hatte, so dass die Kommunikation mit Mitarbeitern, die sich nur durch Unfreundlichkeit und rudimentäre Deutschkenntnisse auszeichneten (Englisch war auch keine Option), sehr zähflüssig war.

Wir schlugen der Kundin daher vor, den Provider zu wechseln und suchten ein Angebot, das einen eigenen Mailserver enthielt, so dass die aufgetretenen Schwierigkeiten nicht mehr wiederholen konnten.

Nachdem wir die Authorisierungscodes für den Domainumzug erhalten hatten, wurde das komplette Webangebot, alle Mail-Adressen sowie sämtliche vorhandenen Daten auf den neuen Server verschoben. Zuvor hatten wir den virtuellen Server mit CentOS 6 und Plesk komplett konfiguriert. Zur Sicherheit installierten wir auch das bekannte und beliebte Webmin, das noch einen direkteren Zugriff auf die Konfiguration des Servers zulässt, als es Plesk bietet.

Selbstverständlich haben wir gerade in Bezug auf den Mailserver alle möglichen Konfigurationsfehler ausgeschlossen und ihn mit Hilfe von diversen Werkzeugen getestet und validiert. Ein gutes Werkzeug ist die Seite multirbl.valli.org, auf der man sowohl die korrekte rDNS als auch das Listing in über 200 Spamlisten prüfen kann.

Seit dem Umzug läuft der E-Mail-Verkehr reibungslos.